Vanessa Lamm & Markus Hoppe: Die Gründer*innen hinter WELCOMING OUT
Shownotes
Diese Folge geht an den Anfang: Vanessa Lamm und Markus Hoppe – die Gründer*innen von WELCOMING OUT – erzählen, wie aus einer Idee eine Initiative wurde, die das Coming-out auf den Kopf stellt. Nicht die queere Person soll den Mut aufbringen sich zu outen – sondern das Umfeld soll vorangehen. Vanessa und Markus sprechen über ihre Motivation, ihre Arbeit und die Kraft des Symbols. Eine Folge über Mut, Gemeinschaft und gelebte Solidarität moderiert von Hendrik Menken.
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00:00:05: Was einfach bleibt.
00:00:06: und schon immer war es, sagen wir dieses Mitbekommen wie schwierig das Coming Out für viele Menschen ist im ganz unterschiedlichen Bereich.
00:00:15: Wie belastend, wie lange es oft dauert bis sich Mensch trauen, dass jemand anderem zu sagen...
00:00:21: Ich bin Henrik Menken und begrüße euch zum Welcomeing Out Podcast der Plattform für alle queeren-und auch nicht queeren Menschen Die mitreden wollen, wenn es um Themen geht wie Coming out, queeres Leben das menschliche Miteinander und das Well-Coming Out.
00:00:36: Welcome Out ist eine Wortschöpfung aus welcome und coming out.
00:00:41: Und welcomingout ist eine gemeinnützige Initiative die das klassische coming out komplett umdreht.
00:00:48: Nicht die queeren Menschen müssen einen oft ja angstbesetzten ersten Schritt wagen sondern ihr Umfeld.
00:00:56: wie du und ich zeigen sich mit einem Symbol proaktiv verbündet.
00:01:02: Und laden damit zum angstfreien Coming-out ein.
00:01:06: Wellcoming Out ist also ein Symbol, eine Initiative zugleich und so eine Initiative gibt es nicht von ganz alleine.
00:01:14: Deswegen habe ich heute die große Freude, die Personen hier im Podcaststudio für euch alle dazu haben ohne ... weder dieser Podcast mit Sinn erfüllt würde und es diese Initiative gar nicht gäbe.
00:01:28: Vanessa Lamistar und Markus Hoppe, die beiden Gründer-und-Gründerinnen von We're Coming Out.
00:01:33: Schön, dass ihr da seid!
00:01:33: Hallo.
00:01:34: Hallo Henrik.
00:01:35: Geht's euch
00:01:36: so weit ganz gut?
00:01:37: Ja.
00:01:38: Wir können nicht klagen.
00:01:39: hier mit dir zu sitzen ist immer ein Vergnügen...
00:01:41: Ja, immer wir schauen mal wie das wird.
00:01:43: Wir haben ein bisschen Zeit.
00:01:44: Und auch für alle, die jetzt sich dem Podcast anhören, die sind natürlich neugierig.
00:01:49: Wer sind dann diese beiden Personen?
00:01:50: bevor ich euch natürlich ganz viel erzählen lasse, was ihr macht warum es diese Initiative gibt und was vor allen Dingen Wellcoming Out wirklich ist.
00:01:59: Will ich euch ganz kurz vorstellen Vanessa?
00:02:01: Vanessa Lamm du bist wie eine andere Gästin hier.
00:02:05: im Podcast kommt vielleicht noch die Folge oder vielleicht gab sie auch schon mal gucken wo wir sie platzieren einer ganz prominente Dame.
00:02:12: Du bist ebenfalls gebürtige Tübingerin.
00:02:15: da bin ich gespannt Vanessa so ein bisschen den Dübinger Akzent mal zu hören.
00:02:19: gibts eine?
00:02:21: Es gibt auf jeden Fall einen.
00:02:22: Ich muss dir aber leider enttäuschen, ich kann das leider überhaupt gar nicht... Ja
00:02:27: vielleicht ist es jetzt nur so ein Cliffhanger.
00:02:29: Mach's es am Ende doch!
00:02:30: Wir sind gespannt.
00:02:31: Wird schon gucken was passiert?
00:02:32: Du bist studierte Diplompädagogin und du hast in Bielefeld studiert.
00:02:35: da fahre ich ganz oft dran vorbei.
00:02:36: Ich bin gebürtiger Sauerländer.
00:02:38: Hast Erziehungswissenschaften dort studierst, studiert und hast dann in Hamburg sechzehn Jahre lang die Communityarbeit gemacht.
00:02:47: Du hast unter anderem oder leitest das Junglestenzentrum, ist es noch aktuell?
00:02:50: Genau.
00:02:50: Habe ich geleitet?
00:02:51: Hast
00:02:51: du geleitet, siehzehn Jahre lang eine lange Zeit... ...hasst.
00:02:54: dann bis heute leiteste die queere Vernetzung in Hamburg hier und bist auch seit acht Jahren Diversity-Trainerin.
00:03:03: Ich will nicht alles noch wissen was das genau ist, was du machst und entwickelt dort Trainingsund Schulungen und bist auch noch Coaching nach Wirkfaktoren systemische Beraterin.
00:03:13: Das sagt mir jetzt erstmal gar nichts, unterhalten Sie uns noch drüber!
00:03:15: Und du bist eben auch zusammen mit Markus Hoppe die Co-Founderin von der Initiative Overcoming Out und damit herzlich willkommen.
00:03:24: nochmal Markus Hoppes.
00:03:25: da habe ich mir natürlich auch super Notizen gemacht.
00:03:28: Du kommst aus Norden, du bist gebürtiger Lübecker, hab' ich Ziviliens gemacht So alt bin ich schon, es gab noch Zivilinz-Wanderzeit.
00:03:36: Ich habe auch Zivil gemacht!
00:03:37: Aus der Hansestadt Lübeck und hast aber in Hamburg hier studiert und zwar hast du den Master of Arts gemacht im Bereich sozialer Arbeit und hast dann auch zehn Jahre lang in der Hamburger Community deine Fähigkeiten eingesetzt.
00:03:53: Du hast unter anderem queere Jugend- und Auflehrungsarbeit gemacht Erwachsenenbildung Ehrenamtliche Vorstandsarbeit alles hier topnotiert Und bis zum Jahrzehntzenen auch Diversity Trainer und hast einen Schwerpunkt, geschlechtliche und sexuelle Vielfalt.
00:04:09: Und war es ganz lange auch für das Maglus-Hirschfeldzentrum tätig... ...und hasst eben auch die Initiative We're Coming Out zusammen mit Vanessa gegründet?
00:04:19: Erste Frage natürlich!
00:04:20: Ihr könnt entscheiden wer's beantwortet bevor ich euch noch ein bisschen näher vorstelle.
00:04:25: Sagt mal so in einem Satz könnt ihr entscheiden wer ist gut was genau ist We're coming out überhaupt?
00:04:30: Also du hast das schon sehr gut vorgestellt, tatsächlich.
00:04:33: Das war schon hervorragend als wenn dir jemand ein paar Infos gesteckt hätte.
00:04:39: Es ist tatsächlich genau das.
00:04:40: es ist ein Symbol in allererster Linie und gleichzeitig eine Initiative die dieses Symbol bekannt machen möchte.
00:04:47: und mit dem Symbol können Menschen eben ihre Akzeptanz gegenüber queeren Menschen auch nonverbal zeigen.
00:04:53: Das ist die Grundidee.
00:04:54: ich zeige meine positive Einstellung ... in Form eines Symbols umqueeren Menschen dadurch, das Coming Out zu erleichtern.
00:05:01: Bruno Werker im Out hat jetzt ein neues Symbol, nämlich diesen Podcast.
00:05:05: also wenn ihr den hier hört, teilt den!
00:05:07: Also schickt diese Folge rum.
00:05:09: damit würde sagen auf der ganzen Welt.
00:05:11: man spricht ja schon auch Deutsch.
00:05:13: machen wir doch mal international das Ganze für Australien und USA.
00:05:18: Ich will euch noch ein bisschen vorstellen, weil ich kenne euch so ein bisschen.
00:05:21: Aber viele Hörerinnen und Hörern da draußen nicht und da bieten sich natürlich sehr unterhaltsame vielleicht lustige manchmal auch tiefgründige entweder oder Fragen an die ihr habt überlegt Ihr seid ja hier ein Duo!
00:05:35: Ich finde ihr müsst die beide beantworten.
00:05:37: Ich finde sagen Vanessa fängt ja mal an und Markus auch Und wir haben zwar hier entspannt Zeit aber jetzt nicht eine Stunde Antwort.
00:05:45: Wir machen es kurz und knackig.
00:05:46: seid ihr bereit?
00:05:47: Ja.
00:05:52: Los geht's!
00:05:53: Erste Frage, CSD-Demo oder persönliches Telefonat mit Politikern Vanessa?
00:06:01: Ähm... CSD Demo.
00:06:03: Doch, mitlaufen und Demomachen.
00:06:04: Markus?
00:06:05: Ja absolut die gleiche Antwort.
00:06:07: Aber ihr habt schon so ein paar Telefonnummer von Politikern?
00:06:12: Ja schon aber CSD demo ist ganz klar der Favorit.
00:06:18: da
00:06:18: Seid ihr auch immer präsent in Hamburg, weil doch glaube ich in München seid ihr unterwegs.
00:06:23: Es geht voran!
00:06:24: Coming out oder Outing Manessa?
00:06:28: Coming-out.
00:06:30: Markus?
00:06:30: Ja eindeutig auch coming out.
00:06:32: Coming out ist eigentlich immer das Wort für die selbstbestimmte Coming-Out.
00:06:35: Outing ist auch häufig dann so ein Fremd-Outing und wir sind ja alle Fans von Selbstbestimmtheit deswegen.
00:06:41: Wenn ich euch so zunicke, ne?
00:06:43: Ich weiß nicht ob ihr das jetzt ... wenn ihr das als Videoproskert seht.
00:06:45: Wir haben ja ganz tolle Schwingstühle aus den Neunzigern und dann passiert das hier!
00:06:49: Also wenn ihr es knarzen hört... Das sind die Stühle hier.
00:06:54: Ein internationales Unternehmen als Patreon.
00:06:57: Wer klären gleich noch im Podcast was ein Patron bei We're Coming Out ist?
00:07:00: also ein internationales Unternehmen als Patreon?
00:07:03: oder hundert kleine von Ort Vanessa?
00:07:05: Hundert Kleine vor Ort
00:07:07: Markus
00:07:07: Hätte ich auch gesagt, aber vielleicht dann in der Kombi wenn Vanessa die hundert Klein vor Ort nimmt.
00:07:12: Dann nehme ich flankierend dazu das internationale große Unternehmen und wir führen beides zusammen.
00:07:17: Und alle sich jetzt fragen was ist denn ein Patron bleibt dran?
00:07:20: Ja das klären wir noch aus.
00:07:22: Wir auf hier werden noch gut Zeit das zu klären weil die Initiative hat ganz viele Aspekte und man kann auch auf ganz vielen Ebenen ja mitmachen dass unter anderem auch als Patron erklären.
00:07:32: gleich noch Einfache Frage für mich eine absolut muss Frage Vanessa Kaffee oder Tee?
00:07:38: Kaffi.
00:07:39: Markus,
00:07:40: Kaffees,
00:07:40: Kaffeedrinker!
00:07:41: Ich hab hier Wasser drin, komm wir stoßen mal einmal an ihr nehmt euer Glas, eure Gläschen.
00:07:47: dass wir im Gespräch sind hier bei Welcoming Out dem Podcast Standartfragen.
00:07:55: Wir sind in Hamburg, wir nehmen ja gerade an der tollen Uni Hamburg diesen Podcast auf.
00:08:00: Deswegen eine ganz wichtige Frage Alster oder Elbe Anessa?
00:08:06: Alster
00:08:07: Markus?
00:08:08: Ja, bin ich auch bei der Alster.
00:08:10: Ist näher bei mir dran ist man mal schneller ein bisschen gemütlicher.
00:08:15: Mit Worten oder Taten überzeugen
00:08:19: mit Worten.
00:08:22: Ich will nicht mal das Gleiche sagen.
00:08:23: deswegen nehme ich Taten.
00:08:27: Kannst du euch das gleiche sagen wenn es deine Meinung
00:08:29: ist?
00:08:29: Nein, beides ist wichtig.
00:08:31: irgendwie Worte können ja letztlich auch Taten sein so.
00:08:35: aber ich würde dann sagen dass was man macht entfaltet häufig er dann auch sehr konkret Wirkung.
00:08:40: deswegen mit Taten.
00:08:41: Aber es
00:08:41: gibt ja so ein Song, glaube ich ne?
00:08:43: Action Speaks Louder Than Words.
00:08:45: war das ein Song weiß ich gar nicht also man könnte es auch so rumsehen aber gut.
00:08:48: Ich
00:08:49: glaube es fehlt die Kategorie sowohl als auch.
00:08:51: Ah!
00:08:52: Nee nee das soll ja hier so ein bisschen lustig sein.
00:08:55: Süß oder salzig Vanessa?
00:09:01: Süß Ist
00:09:01: natürlich
00:09:02: immer ein bisschen mutabhängig, aber der ist bei mir häufiger salzig auf jeden
00:09:07: Fall.
00:09:07: Ah ja, guck mal!
00:09:08: Es gibt nämlich wirklich... Ich habe auch eine tolle und beste Freundin die mag nichts Süßes.
00:09:13: Die bewundere ich sehr.
00:09:13: Die geht nur so auf Chips ab und so.
00:09:15: Und ich bin da noch eher beim Kuchen.
00:09:16: Ich möchte erst seit drei Jahren nix... Also kein Industriezucker?
00:09:20: Ja!
00:09:21: Nur es gibt wirklich diese Unterteilung.
00:09:22: Das finde ich mir ganz spannend.
00:09:25: Glitzermakeup oder ungeschminkt?
00:09:29: Ungeschminked.
00:09:30: Markus kommt.
00:09:31: Ja, auch weil es einfach weniger auffahnt.
00:09:34: Ich bin da sehr funktional.
00:09:35: aber Glitzer-Makeup ist natürlich... Auf dem CSD gebe ich mir das gerne.
00:09:39: Aber ich finde beides gut für Monja Händig.
00:09:40: also das kann ja jeder entscheiden.
00:09:44: Vanessa, queere Serie oder queerer Film?
00:09:48: Queera Film.
00:09:50: Markus!
00:09:51: Also ich bin grundsätzlich eher ein Serientyp würde aber glaube ich auch den queeren Film nehmen ... weil ich schon so viel queerness auch beruflich in meinem Leben hab, das brauche... ...ich dann nicht noch in der Serie dauerhaft on top.
00:10:05: Also deswegen bin ich mir da immer den Film.
00:10:07: Hast du einen Serientipp gerade für uns?
00:10:12: Wenn man Horror Mystery mag, dann kann ich From empfehlen.
00:10:15: Da kommt jetzt die neue vierte Staffel sehr spannend.
00:10:19: Ein
00:10:19: bisschen Cross-Mediale, Mediarwerbung kann man hier mal machen
00:10:22: im Podcast kein Problem.
00:10:24: Vanessa weiter geht's mit dir wieder online oder real life dating
00:10:29: Real life.
00:10:30: Markus,
00:10:31: online?
00:10:32: Ist einfacher oder was?
00:10:34: Besser verfügbar!
00:10:37: Eine Mutfrage finde ich Sommer- oder Winter?
00:10:43: Vanessa?
00:10:45: Winter.
00:10:45: Obwohl das jetzt gerade in Hamburg so lange Winter war und alle haben doch sich beklagt, ne?
00:10:50: Ich weiß ja nicht der Podcast kommt hier glaube ich ein bisschen im Sommer raus...
00:10:53: Ja, ich glaub' alle sie tatsächlich mich ein bisschen kennen wissen, ich liebe den Winter Freundinnen wahrscheinlich in Hamburg, aber von mir aus hätte es einfach auch weiter schneiden können.
00:11:05: In Kombination ab und zu mit Sonne...
00:11:08: Das ist doch gemütlich!
00:11:08: Kann man sich Zuhause so einkuscheln oder?
00:11:11: Es ist auf jeden Fall dieser Tatsache des grauen wochenlangen Regens vorzuziehen.
00:11:16: Ah okay.
00:11:17: also lieber Winter als Regen Markus, Sommer oder Winter?
00:11:21: Also früher war's mir eigentlich egal.
00:11:23: Ich finde, beides hat etwas.
00:11:24: Aber ich merke jetzt zunehmend, dass Sommer schon mir mehr Energie gibt und es ist länger hell, man kann mehr machen... ...man hat mehr Power deswegen
00:11:33: Sommer.".
00:11:33: Das ist hier so eine ganz klassische wie süß oder salzig Frage, finde ich.
00:11:37: Gibt's richtig so Typen?
00:11:38: Und wenn ihr diesen Podcast irgendwo hört wo man es kommentieren kann das also mich interessiert es wirklich.
00:11:43: schreibt mal bitte rein Süß- oder Salzig weil ich finde das ist so entscheidend!
00:11:46: Oder was is die Frage nicht denn?
00:11:49: letzte Frage Städtetrip.
00:11:52: Wir haben ja vorhin über rumgesprochen, zum Beispiel.
00:11:54: Oder Camping in der Natur Vanessa?
00:12:00: Ich mach das mal so wie Markus.
00:12:01: Markus macht es ganz geschickt.
00:12:02: Er macht immer sowohl als auch draus.
00:12:04: Der fängt an und sagt zu früher war eigentlich so... Und ich mache jetzt mal so... Also eigentlich finde ich Städte Reisen schön.
00:12:10: aber müsste ich mich festlegen würde vielleicht doch das Camping vorziehen momentan
00:12:15: Markus?
00:12:15: Ja, bei der Frage mache ich kein sowohl als auch draus.
00:12:17: Es ist ganz klar Städtetrip.
00:12:19: Ah ja!
00:12:19: Hast du eine präferierte City?
00:12:22: Ich
00:12:22: gebe viele europäische Haupt- oder Großstädte aber jetzt nicht die eine, die heraus sticht.
00:12:28: Also ich war letztes Jahr in Barcelona und es war sehr schön dieses Jahr vielleicht mal nach Stockholm.
00:12:34: solche Geschichten.
00:12:35: Und das ist auch an Europa toll.
00:12:37: Man ist ja schnell unterwegs.
00:12:39: Dann noch mal herzlich willkommen, Vanessa Lahm und Markus Hoppe die beiden GründerInnen von Wellcoming Out Initiative.
00:12:45: Du hast das Eingang schon so ein bisschen beschrieben worum es geht aber mich interessiert natürlich noch viel mehr.
00:12:51: erstmal wo ihr so herkommt Vanessa du hast es ja ich habe es ja so eingangs gesagt was du alles gemacht hat.
00:12:56: erzähl mal aus deiner Warte heraus was dich dazu bewegt hat mit dem Markus vielleicht auch zusammen aber vielleicht doch erst einmal von dir raus Irgendeine Bewegung, eine Initiative ins Leben zu rufen.
00:13:08: Die das macht was Worker-Ming Out heute macht.
00:13:13: Also ... Ich hab jetzt sagen wir eine eigene queere Lebensgeschichte als lesbische Frau und sagen wir dass Coming Out begleitet mich persönlich natürlich.
00:13:25: Eine ganze Weile schon dann durch die Leitung im Junglestenzentrum einfach in Kontakt mit jungen Menschen auch immer wieder Und sagen wir vom Themengebiet her, dann irgendwann mit Markus zusammen bei der Queer & Vernetzung.
00:13:42: Was einfach bleibt und schon immer war es, sagen wir dieses Mitbekommen wie schwierig das Coming-Out für viele Menschen ist in ganz unterschiedlichen Bereichen Wie belastend, wie lange es aufdauert bis sich Mensch trauen, dass jemand anderem zu sagen.
00:14:00: Und vor allen Dingen auch wie entlastend es ist Häufig, wenn man es gemacht hat und dann wirklich mal ganz selbst sein kann.
00:14:08: Das heißt in dieser ganzen Zeit schon vor Wellcoming Out war einfach ein wichtiges Thema dieses Coming-Out wie machen?
00:14:17: Wie Menschen dazu zu beraten?
00:14:19: sollen sie das machen?
00:14:20: Sollen Sie es nicht machen?
00:14:21: Wir reagieren Menschen darauf was bedeutet es sozusagen noch vor seinem Coming out zu stehen und dann eben auch in den Bereichen Familie Freunde später dann Beruf.
00:14:31: Und es zieht sich ja immer fort Als Markus und ich uns dann kennengelernt haben auf der Arbeit.
00:14:37: Wo habt ihr euch kennengelernet eigentlich?
00:14:41: Auf der Arbeit, genau als das Projekt, wie ihre Vernetzung in Hamburg entstanden ist.
00:14:45: da haben wir auch.
00:14:46: zuerst war ein Teil von diesem Projekt auch Jugendarbeit und die haben Markus und Ich zusammen gemacht.
00:14:52: Da haben wir uns kennen gelernt Und dann waren wir eigentlich schon immer im Austausch.
00:14:58: Witzigerweise haben wir irgendwann mal gesagt Wir möchten eine Firma gründen.
00:15:02: Da wussten wir noch gar nicht so genau, worum es geht.
00:15:04: Wir haben Lust drauf und überlegen mal wie wir das machen.
00:15:07: Und das verlief dann wieder ein bisschen im Sande.
00:15:10: Irgendwann kam's dazu, dass wir gesagt haben okay was würden wir oder wo würden wir gerne vielleicht ansetzen?
00:15:20: Was zu verändern?
00:15:20: Was wirklich bewirkt?
00:15:23: So ist eigentlich eine inhaltliche Entwicklung zu diesem Coming Out.
00:15:26: Ich weiß nicht, wie es bei Markus ...
00:15:28: Das ist nämlich perfekte Antwortfrage.
00:15:31: Hast du diese Motivation mit Vanessa was zu gründen oder auch aus deiner persönlichen Erfahrung daraus gehabt?
00:15:39: Erzähl mal, wie es bei dir war.
00:15:43: Wie du zu dieser Entscheidung gekommen bist so etwas zu Gründen.
00:15:48: also ich bin ... so ein bisschen auch reingerutscht in diesen Bereich.
00:15:51: Queere Community Arbeit, das war damals vor allen Dingen... ... mit meiner damaligen Bachelorarbeit habe ich InterviewpartnerInnen gesucht,... ... bin dann beim Magnussirschfeld Zentrum gelandet.
00:15:59: So kam eins zum anderen Jugendarbeit Vanessa kennengelernt und dann eben die queere Vernetzung.
00:16:03: also Erwachsenenbildungsprojekt war das eingestiegen.
00:16:06: Und genau wir haben uns einfach zwischenmenschlich sehr gut verstanden nicht nur als KollegInnen sondern auch als FreundInnen.
00:16:15: Ja und hatten tatsächlich diese Idee irgendwie mal was selbstständig zusammen zu machen.
00:16:20: Und aus der Arbeit in der Queerenvernetzung hat sich dann für uns eigentlich auch so ein Phänomen immer mehr heraus kristallisiert, nämlich dass viele nicht queere Menschen eigentlich akzeptierende Einstellung gegenüber queeren Menschen zu haben, dass aber viel zu selten sichtbar wird.
00:16:39: Weil sie glauben das es sowieso selbstverständlich ist oder weil Sie glauben, Sie kennen keine queeren Menschen deswegen müssen Sie's nicht thematisieren.
00:16:47: unterschiedliche Gründe, aber eben mit diesem Ergebnis, diese Einstellung die Sie ja schon haben ... sichtbar
00:16:55: machen.
00:16:56: Und das war irgendwie so etwas, dass hat sich durchgezogen und es hat mich auch innerlich sehr bewegt, habe mich viel mit Vanessa ausgetauscht... ...und irgendwann kam diese Idee, wir hatten... ...Vanessa sagte immer lass uns mal irgendwas mit Straight Allies machen.
00:17:07: Straight Allies sind also eine heterosexuelle Verbündete,... ...das war auch schon etwas was wir gerne machen wollten und irgendwie aus diesem ganzen Wust an Themen ergab sich dann diese Idee.
00:17:21: Wäre es nicht super hilfreich für queere Menschen wenn sie eigentlich immer im Alltag überall sehen könnten, wie die Reaktion auf ein Coming-out werden würde.
00:17:32: Das war so die Überlegung und haben wir gedacht, wie kann man das schaffen?
00:17:35: Wie kannst du wirklich in der Breite der Gesellschaft so etwas
00:17:38: erreichen?".
00:17:39: Und dann kam die Idee ja mit einem Symbol.
00:17:41: es muss leicht, es muss gut funktionieren und deswegen lasst uns einen Symbol schaffen, dass Menschen nutzen können, dass ihre ohnehin schon vorhandene Einstellung im Alltagssicht wahrmacht.
00:17:54: Ganz kurz das Symbol, das sehen wir jetzt ja.
00:17:56: Das ist einmal wenn die Kamera zeigt hinter Vanessa oder auch an Vanessa's Shirt dran oder hier auf dem Tisch.
00:18:04: Ich interessiert noch mal bevor wir so weitergehen weil es ist.
00:18:07: Wir können.
00:18:07: ich will noch ganz viel wissen und von euch und auch für euch da draußen oder wo auch immer ihr das gerade hört was heute macht.
00:18:14: aber wenn wir euch jetzt hier sitzen haben als die Gründer innen dieser Initiative da interessiert mich natürlich eure Geschichte.
00:18:22: Du hast das so ein bisschen angesprochen Vanessa.
00:18:25: So habe ich das Verstand immer wieder gesehen, dass es Schwierigkeiten gibt vor dem eigenen Coming Out und vielleicht auch danach... Wenn du das erzählen möchtest, erzähl doch mal wie war denn dein Coming Out?
00:18:37: Und wo warst du da?
00:18:38: Wie alt warst you?
00:18:41: Also in meiner Geschichte bin ich ein gutes Beispiel für bei Coming Out weil ich tatsächlich Also das erste Mal bei mir persönlich der Gedanke aufgetaucht, dass ich vielleicht zur queeren Community dazugehöre.
00:18:54: Da war ich sechzehn Jahre alt und mein Coming-out also der Moment als ich das allererste mal jemandem erzählt habe da war ich dreiundzwanzig
00:19:03: Und du warst so noch in Tübingen oder schon in Hamburg?
00:19:05: Nein tatsächlich ist es auch so, dass sich im Zwischenzeit ... Ich hab ein paar Studien Schritte Bielefeld war das Ende aber ich hab auch in Freiburg studiert und zu dem Zeitpunkt war ich dann in Freiberg.
00:19:17: tatsächlich Und ich hatte auch dann mein erstes Coming Out einer meiner besten Freundin gegenüber.
00:19:27: Das war eigentlich deswegen so schön, weil es war ... Einer dieser Momente, wo wir auch immer versuchen, Andockung zu schaffen, weil ich erzähle dir das und es war wirklich so also... Ich hab acht Jahre lang jetzt vielleicht nicht jeden Tag dran gedacht aber sehr häufig und habe mir überlegt gehöre ich dazu?
00:19:43: Gehöhre ich nicht dazu?
00:19:43: was heißt das für mich?
00:19:44: Du hast
00:19:44: acht Jahre in dich selbst gefragt Ob du dazu gehörst oder nicht?
00:19:50: Ja.
00:19:52: So, und dann erzähle ich ... Also dieser Freundin wird... Da war ich im Tübingen, wir haben zusammen Kaffee gedrungen Und ich erzähle so und sag so ja Ich hab mich in der Frau verliebt.
00:20:03: Das war ihre erste Reaktion Sie so.
00:20:05: wie cool ist das denn?
00:20:06: Jetzt habe ich endlich jemand mit dem ich darüber sprechen kann Weil ich hab mich auch gerade verliebten Und alle sind total genervt davon.
00:20:11: Wenn ich erzählte sozusagen dass ich gerade auf Wolke sieben schwebe Und das hob sozusagen diese Anstrengung Total weg, weil plötzlich war so ... Es war nicht dieses Oh.
00:20:20: Sie ist in der Frau verliebt das Thema, sondern ... Ach cool!
00:20:23: Dir geht es genauso wie mir.
00:20:25: Wir haben gerade dieses gleiche Gefühl, es ist ein wahnsinnig schönes Gefühl und darüber können wir reden?
00:20:30: Weil die anderen sind vermutlich genervt, wenn man da schon wieder sagt heute Abend treff ich mich und das ist toll und was mache ich?
00:20:35: usw.
00:20:35: Das heißt,
00:20:35: es ging gar nicht um die sexuelle Orientierung, sondern ist jetzt ein bisschen cheesy vielleicht aber es ging um die Liebe im Moment.
00:20:41: Genau.
00:20:43: Und hattest du, weil du hast grad acht Jahre.
00:20:47: Deswegen habe ich gerade so nach, weil das ist eine lange Zeit die du das mit dir vielleicht selber diskutiert hast.
00:20:55: Beschreibe uns mal wie diese acht Jahre waren.
00:20:58: Hattest du... Warum hast du es nicht gemacht?
00:21:01: aus Angst oder weil du dir selber nicht sicher warst ob du queer bist?
00:21:06: Also ich glaube so ganz viele Punkte spielen da rein.
00:21:09: Ich bin ja ... in Tübingen groß geworden und man muss sagen zu der Zeit war das auch so, mir fehlten tatsächlich Vorbilder.
00:21:16: Ich glaube so ein Abgleich wie bin ich eigentlich?
00:21:20: Also bin ich so wie dieser Mensch oder wie dieser Menschen... Und dann natürlich dieses... Eigentlich heteronormative Vorleben meines Umfeldes meiner Freundinnen oder so.
00:21:29: da ging es halt dann darum bei meinen Freunden in welchen Typen haben sie sich verliebt oder so?
00:21:34: und wenn ich dann Gefühle hatte für den Menschen.
00:21:37: Ist halt immer diese Frage, ist das jetzt real oder ist eigentlich vielleicht eben das eher real?
00:21:41: Und ich habe mich auch in Jungs verliebt und ich glaube es ist so dieser Punkt dass man da dann auch ins Zweifeln gerät.
00:21:48: okay also war das andere vielleicht dass du Frauen toll findest.
00:21:51: irgendwie nur ein kurzer Moment und ich glaub Dieser Faktor und dann schon auch wie reagiert das Umfeld eigentlich darauf?
00:22:00: was passiert denn?
00:22:01: was bedeutet das für mich Was bedeutet das für meine Familie?
00:22:06: Man hat ja trotzdem das Gefühl so, ich bin dann eben die.
00:22:09: Und wenn man jetzt auf einer Kleinstadt kommt, kennt man dieses Gefühl vielleicht auch keine Ahnung hin zu einem Kunstkent halt die Familie oder dich oder so.
00:22:16: Das heißt du kannst dann auch erstmal so das Gefühl, du kannst nicht so für dich.
00:22:20: Wenn du das machst, dann wirst es ganz schnell ganz viele andere und kannst das nicht einfangen und kannst ja nicht.
00:22:25: also wie Markus gesagt hast du kannst einfach nicht mehr beeinflussen was dann passiert.
00:22:30: Das heisst
00:22:30: du hättest dich sehr alleine gefühlt.
00:22:32: dann
00:22:35: Ja, ja.
00:22:36: Also ich glaube einfach nicht... Ich hätte nicht gewusst wo oder ich habe das damals nicht gewusst muss man sagen Es war auch noch vor im Internet.
00:22:43: Aber nein an wen wende ich mich?
00:22:46: Ich erzähle auch immer es war lange hin und nicht so lange Nein!
00:22:50: Ich erzähl auch immer.
00:22:51: dieses Gefühlt gab's in Tübingen niemand.
00:22:54: also natürlich gab's heute weiß ich logischerweise.
00:22:56: ich weiß auch rein statistisch gesehen In meiner Klasse bin ich sozusagen innerhalb der Statistik Bin ich nicht alleine gewesen Aber damals wusste ich das halt nicht.
00:23:07: Ich konnte, glaube ich mir selber einfach nicht so viel Sicherheit geben.
00:23:11: Und ab diesem Moment wusstest du wo du es deiner guten Freundin gesagt hast?
00:23:18: War's danach leicht?
00:23:20: wie war die Zeit ab da?
00:23:23: Ja eben nicht weil danach kam der Klassiker dass ich es meinen Eltern erzählen wollte oder erzählt habe.
00:23:29: und ich kann auch nur sagen für mich Also, ich weiß gar nicht ... Kann ich nicht sagen kann.
00:23:36: Ich weiß noch ganz genau so dieses totale Herzrasen bevor es meiner Mutter gesagt hat und ich hatte aber tatsächlich einfach gute Reaktionen darauf.
00:23:47: Das ist das gar nicht.
00:23:47: Aber ich weiß trotzdem dieser Moment am nächsten Abend dann zu meiner Mutter okay, aber erzählst Papa noch nicht, möchte ich auch nicht.
00:23:54: Am nächsten Abend kommt mein Papa nach Hause oder er hat eine Flasche Rotwein in der Hand und sagt so dein Mama hat gesagt du möchtest mir was erzählen?
00:24:01: Und ich so.
00:24:02: So der nächste Moment.
00:24:03: Das heißt, nein es war eigentlich nicht einfacher und das obwohl mein Coming-out dann ja nicht schwierig war.
00:24:12: ich konnte es erzählen Ich hatte keine negativen Reaktionen oder so Spürt heute noch.
00:24:17: also auch jetzt wenn ich hier sitze spüre ich dieses Herzklopfen Und diese dieser moment okay gesagt so und es dauerte ganz lange.
00:24:27: Dann überlasse ich Markus mal sehen.
00:24:29: Auch muss ich sagen dieses Und auch heute ist manchmal so, dass ich ganz fließend in meinem Leben das erzähle.
00:24:35: Dass ich mit einer Frau verheiratet bin.
00:24:36: Auch heute merke ich manchmal noch, wenn ich irgendwo anders hinkomme... ...dass es zu diesem Moment des Stockens gibt.
00:24:40: und ich muss wirklich sagen, du hast gesagt,... ...ich bin seit geraumer Zeit in der queeren Community tätig.
00:24:46: Sag selber mal, ich bin Berufslesbe!
00:24:47: Das bin ich.
00:24:48: Ich rede ganz viel drüber.
00:24:49: Es ist Teil meiner Arbeit, meine Identität und trotzdem merk' ich das.
00:24:52: Wenn ich irgendwo neu hinkomm für einen Moment zu warten sage ich das jetzt oder nicht?
00:24:58: Aber deswegen sitzt du ja auch jetzt hier dankenswetterweise im Podcast für uns alle, um dich auch kennenzulernen.
00:25:04: Wir wollen ja wissen wer steckt denn dahinter?
00:25:06: Und deswegen natürlich... Markus kommt jetzt sofort auch dran aber wir haben ja Zeit!
00:25:11: Das ist ja das Schöne an so einem Podcast.
00:25:13: ihr könnt euch während ihr das halt den nächsten Themen machen und was im Auto ganz entspannt die nächsten Stunden oder ein Kaffee ganz genau.
00:25:22: Markus, natürlich ist die Frage liegt natürlich auf der Hand ... wollen wir auch alle wissen, wie das bei dir war... ... wenn du dich nicht nur beruflich mit diesem Thema beschäftigt hast.
00:25:31: Aber du bist in Lüberg groß geworden.
00:25:33: Das ist so eine mittelgroße Stadt also es ist ja nicht so ganz... War das bei Dir ländlich eigentlich Vanessa?
00:25:39: Wo Du groß geworden bist, hast Du gesagt ne?
00:25:41: Das hast Du bis zum
00:25:42: Kleinstädtisch.
00:25:42: Also ich bin schon ein Tübinger.
00:25:43: Ich würde das nicht unbedingt als ländliche bezeichnen.
00:25:48: Ja, aber da ist immer so bisschen den Eindruck weil Lüberg ist glaube ich ein Tick größer.
00:25:52: Wie war dann Dein Coming Out Markus?
00:25:57: ähnlich wie bei Vanessa.
00:26:00: Ich habe natürlich auch diese Phase gehabt, des inneren Prozesses.
00:26:04: bin ich jetzt eigentlich schwul, bin ich es nicht so... Der hat sich jetzt nicht über die gesamte Zeit bis zu meinem ersten Mal wo ich sie mir erzählt habe gezogen.
00:26:14: Es gab dann auch noch eine relativ lange Zeit tatsächlich wo's für mich eigentlich klar war und ich mich trotzdem nicht getraut habe.
00:26:21: Ich hatte glaube ich mein erstes Coming Out mit zwanzig Also nach der Schulzeit, das war damals gar nicht so ungewöhnlich.
00:26:29: Ich wusste es aber eigentlich oder... So das erste Mal dass ich einen jungen Interessant fand, war noch auf der Klassenfahrt in der vierten Klasse also und dann bis ich's dann so ja für mich irgendwie klar hatte, war ich, keine Ahnung, sechste-siebte Klasse?
00:26:43: Dann kannst du die ausrechnen.
00:26:44: Das waren noch ein paar Jahre, die dann anstanden.
00:26:49: Genau!
00:26:49: Und es lief gut.
00:26:52: Es war eine große Befreiung.
00:26:53: Ich weiß noch, ich habe Rots und Wasser geheult als es raus war.
00:26:57: Das war bei einem Jugendreferenten.
00:26:59: Ich war damals in der Jugendarbeit im Kürchlichen Kontext unterwegs... ...und er hat immer schon letztlich das gemacht was wir mit Wild Coming Out auch machen.
00:27:09: Er hatte immer schon Hinweise gegeben.
00:27:11: Der hatte es wohl geahnt, hat immer mal durchblicken lassen,... ...dass er gut reagieren würde jetzt nicht spezifisch in meine Richtung sondern generell!
00:27:19: Und das war dann für mich auch einer der Gründe, warum er der erste war, den ich es erzählt habe.
00:27:24: Was hat er gemacht zum Beispiel?
00:27:26: Da hat z.B.
00:27:27: sowas gesagt wenn wir uns da getroffen haben mit der Jugendgruppe so, dass er sagt ihr könnt auch gerne... also wir waren mal eine explizite Jungsrunde an einem Tag und er sagte ihr könnt eure Freundinnen oder euren Freunden mitbringen.
00:27:43: Sowas zum Beispiel Und der hatte auch irgendwie einen sexuell-pädagogischen Background, der hat das dann irgendwie ständig einfließen lassen.
00:27:50: Es war schon sehr in your face so.
00:27:53: ich habe das damals schon sehr klar wahrgenommen.
00:27:55: es war trotzdem hochschwellig für mich im Moment aber es war klar wenn ich es jemandem sage dann ist er der erste.
00:28:01: Danach kam die Familie das war auch so gestückelt erst die Person und die Person.
00:28:05: die Person lief auch insgesamt gut.
00:28:10: Und ja, dann bin ich nach Hamburg kurze Zeit danach Studium.
00:28:15: Dort bin ich dann eigentlich relativ schnell von Anfang an in so Situationen offen umgegangen.
00:28:20: das war also nicht so dass ich... ...das proaktiv allen erzählt habe.
00:28:24: aber es gibt ja ständig Situation.
00:28:25: vielleicht kommen wir auch später nochmal drauf wo du in so in so situation gebracht wirst Wo du eigentlich überlegen musst.
00:28:32: wenn ich jetzt wahrheitsgemäß antworte Dann ist es ein coming out und in diesen Situation habe ich das dann einfach gemacht und es lief gut.
00:28:40: Und mehr und mehr selbstbewusstsein hat sich daraus ergeben, sodass ich mittlerweile ja damit ähnlich wie Vanessa auch als Berufsläspe, als Berufsschuler kann man schon sagen durchaus auch natürlich sehr offen umgehe.
00:28:57: und dennoch kenne ich auch dieses Phänomen, dieses kurze Stocken gar nicht unbedingt aus einer Überlegung heraus, wie ist jetzt die Reaktion positiv negativ sondern weil Jedes mal gefühlt sich so ein riesen.
00:29:13: Gesprächsfaden draussen spinnt.
00:29:14: auch durch die Arbeit ist es natürlich dann auch für Leute super interessant und wir wollen sie super viel über welcoming out erfahren oder über deine arbeit.
00:29:21: und da habe ich einfach nicht immer Lust drauf, ich habe nicht immer lust wenn ich eine Person neu kenne in einer halben Stunde über meinen Job zu referieren so etwa oder keine Ahnung auch nur einen seltsamen Blick zu kriegen.
00:29:35: Ich gebe dir mal zum Beispiel nur um mal zu zeigen wie Subtil, das ja auch im Alltag stattfindet.
00:29:40: Ich war mal bei meiner Hausärztin und ich weiß gar nicht, dass war irgendeinen ... Check-up oder so und haben sie einen EKG gemacht.
00:29:47: und während die Arzttäferinnen damit mit mir gequatscht hat und diese Elektroden angebracht hat, weiss ich nicht genau, ging es irgendwie darum was ich am Wochenende gemacht hab?
00:29:55: Und ich meinte ja, ich war irgendwie unterwegs oder so.
00:29:57: Dann meinst du ah okay, Kiezen mit den Mietzen!
00:30:02: Kieizen
00:30:03: mit den
00:30:03: mietzen?!
00:30:04: Und es war schon irgendwie ... Ich fühlte mich dann halt schon sehr als heterosexuell gelesen und hab dann gedacht, das Fass lass ich jetzt definitiv zu.
00:30:14: Das lasse ich einfach so stehen, meinte so ja.
00:30:16: Die klassische Wochenendfrage.
00:30:18: Genau.
00:30:19: Markus du hast gerade erzählt wer dir bei deinem Coming Out geholfen hat?
00:30:23: Das war dieser Mensch in der Jugendarbeit, habe ich das verstanden, der also dir eigentlich wie es bei Coming out heute gemacht symbolhaft mit Worten mitgeteilt hat.
00:30:33: Es wäre auch okay wenn du sagst du hast ein Freund.
00:30:37: Also mich rührt das total, ich weiß nicht wie es euch geht wenn ihr zuhört.
00:30:40: Wenn man diese persönlichen Geschichten hört und mich interessiert Vanessa bei dir du hast diese Freundin erwähnt aber... ...wenn du dich zurückblickst gab's noch jemanden der dir geholfen hat bei deinem Coming Out.
00:30:59: Also wenn ich jetzt sage nein dann hört sich das ja so traurig an aber...
00:31:04: Kann das ja ruhig?
00:31:06: Tatsächlich also tatsächlich nicht.
00:31:09: Ich glaube dieses Und da ist Markus eben so ein schönes Beispiel dafür, das kennen sicher ganz viele queere Menschen.
00:31:18: Dass sie bevor Sie dieses Coming-out haben, egal in welchem Bereich auf ein kleines Symbol oder eine kleine Aussage achten um zu wissen wer reagiert wie wenn ich das das erste Mal mache und dass es also wirklich glaubt.
00:31:32: oder wenn wir rum fragen ist es dann auch oft so ah ja die Lehrerin hat das mal gesagt und das ist dann gar nicht unbedingt dass man sich genau dieser Lehrerin dann erst einmal gegenüberautet Aber oft ist es schon so.
00:31:42: Und dass man selbst nach Jahrzehnten können die Personen erzählen, warum sie sich dieser Person gegenüber geoutet haben.
00:31:49: und jetzt kann ich sagen, ich glaube Geholfen hat mir mein Umfeld schon alleine dadurch, dass Sie schon sehr offen waren.
00:31:55: und diese Freundin jetzt zum Beispiel, die hatte ganz viele schwule Freunde und hat darüber erzählt Ich glaube das war sozusagen ein indirekter Hinweis für mich dieses Lesen okay?
00:32:07: Sie kennt Menschen aus der Community.
00:32:10: Jetzt habt ihr viel davon erzählt, wie das umfeld war.
00:32:15: Man könnte jetzt ja auch fragen okay also ihr habt jetzt das Problem gehabt oder die queeren Menschen haben das problem und die angst.
00:32:24: das heißt man muss ja queeren menschen helfen so aber we're coming out das habe ich in meiner top anmoderation schon gesagt dreht ja dieses klassische coming-out um.
00:32:34: deswegen ist die frage warum ihr diesen fokus Es hat sich ein bisschen natürlich schon ergeben, aber ich möchte das noch mal genauer hören.
00:32:41: Warum ihr den Fokus setzt mit der Arbeit die welcoming-out macht auf eben dieses Umfeld?
00:32:46: Wir kommen ja gleich drauf!
00:32:47: Ihr arbeitet mit Unternehmen zusammen... ...mit Patrons, mit Testimonials und so weiter.
00:32:53: Warum legt ihr Markus vielleicht du den Fokuss auf dieses Um Feld?
00:32:58: was ist diese... Erklär nochmal genau diese Grundidee von welcoming out.
00:33:04: Die Grundideee oder besser gesagt die Grundannahme ist, dass die deutliche Mehrheit der nicht queeren Menschen bereits eine Akzeptanz in sich trägt gegenüber der Community.
00:33:17: Also das sie eine positive Einstellung haben.
00:33:21: Das erstmal unsere Grundannahme.
00:33:22: Das ist auch ne Erfahrung, die wir in diesen ganzen Jahren der Workshops und Fortbildungen, die wird dort gegeben haben in der Erwachsenenbildung gesammelt haben.
00:33:31: Des Problemes häufig das aber in diesem Coming-out Settings oder vor einem Coming out eben für queere Menschen, das häufig nicht ersichtlich ist.
00:33:40: Und dass es den heterosexuellen Menschen häufig nicht so bewusst ... die sind sich ihrer eigenen Einstellungen so klar.
00:33:51: aber sie denken halt auch, dass man ihnen das an der Nasenspitze ansehen kann, dass in ihre Einstellung auf die Stirn geschrieben steht und so ist es halt nicht.
00:33:58: wenn du nicht klare Hinweise gibst wie jetzt zum Beispiel diese Sachen über die wir schon gesprochen hatten ... dann kannst du das als queere Person nicht wissen.
00:34:08: Und du stehst vor der Entscheidung, sage ich das jetzt und kann es in Zweifel nicht mehr zurücknehmen... ...und kriege eine negative Reaktion oder nicht?
00:34:19: Dann entscheidest du dich im Zweifell dagegen aus Angst!
00:34:23: Geh mir mal ein Beispielsetting.
00:34:25: Wo kann ich mich vorstellen?
00:34:26: im Verein beim Arbeitgeber?
00:34:29: Oder wo kann ich mir das jetzt so vorstellen damit ich immer mit gehe was du genau meinst?
00:34:35: Ja, das kann alles sein.
00:34:36: Also vereinen keine Ahnung.
00:34:38: in der umkleide Kabine locker room talk muss man ein bisschen platt zu sagen.
00:34:43: natürlich geht's um Beziehung es geht möglicherweise um Sex und so weiter.
00:34:46: du wirst gefragt die Frage ist immer nach deinem nach dein Privatleben eigentlich
00:34:52: egal wo ...
00:34:53: egal wo.
00:34:54: Und Leute sagen, wenn man ja im Job-Kontext hat, privat leben wir eigentlich nicht zu suchen... ... aber seien wir doch mal ehrlich Smalltalk über
00:34:59: die Wochenendfrage?
00:35:00: Genau!
00:35:01: Das findet auch immer statt.
00:35:02: und wenn du nunmal, sage mal in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung bist,... ... naja, wir sind ja immer nur jetzt hier gerade in der sexuellen Orientierungs-Sphäre,... ... Wir reden hier noch gar nicht von Geschlechtsidentität, das ist nochmal ein ganz anderes Thema,... wird das doch sichtlich, wenn du in einer Beziehung bist oder wenn du darüber sprichst mit wem du was gemacht hast lässt sich daraus natürlich die sexuelle Orientierung ableiten.
00:35:26: Ich sage immer bis zwei tausend siebzehn als die Ehe für alle eingeführt wurde war der Ehring alleine schon ein ein stilles Zeichen für deine heterosexuelle Orientierungen weil Du konntest eigentlich nur heiraten Wenn du hetero sexuell warst.
00:35:41: Natürlich kannst auch so einen Ehringtrang aber Eigentlich wurde das so gelesen.
00:35:45: Wir reden über das Bild auf dem Schreibtisch, wo du mit deiner Familie vielleicht zu sehen bist.
00:35:50: Alle umherstehenden sehen das und du redest nicht drüber.
00:35:52: Das ist ja eine Art von heterosexuellem Coming Out weil Du eine Information teilst.
00:35:57: Coming out muss ja nicht verbal stattfinden sondern es geht darum eine Information über Dich der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.
00:36:05: und was machst Du in dem Moment?
00:36:08: Und deswegen war die Idee heterosexuelle Menschen ins Boot zu holen und sie darüber oder Sie dafür bei ihnen ein Bewusstsein zu entwickeln, wie leicht sie unterstützen können.
00:36:26: Wenn sie ohnehin diese Akzeptanz in sich tragen.
00:36:28: das ist die Idee und wir wollen von niemandem die Einstellung ändern sondern wir wollen das was schon vorhanden ist die Akzeptanz in der Breite der Gesellschaft nutzen, indem wir sie sichtbar machen.
00:36:38: Und wenn ich etwas schon in mir trage und jemand kommt und gibt mir ein Symbol was genau das symbolisiert dann ist es für mich super einfach es zu tragen.
00:36:48: In Form von einem Button an meinem Rucksack oder in Form von einen Sticker auf meinem Handy oder auf meinem Laptop Oder nur digital als E-Mail Signatur oder als ein Social Media Content den ich teile.
00:36:59: Das ist natürlich eine super niedrigschwellige Sache Auf der anderen Seite, wo vielleicht eine queere Person nicht sicher sein konnte bisher wie ich auf ein Coming-Out reagieren würde.
00:37:12: Erzeuge ich natürlich einen totalen Impact und da war klar, guck mal wir können Leuten sozusagen etwas an die Hand geben womit sie super krass unterstützen können.
00:37:23: dann haben Sie sogar noch ein gutes Gefühl etwas Gutes zu tun ohne dass sie groß was machen müssen.
00:37:30: Gleichzeitig haben wir einen Riesenimpact.
00:37:32: Und weil natürlich Community-Arbeit auch sehr häufig, fast immer mit queeren Menschen stattfindet, sei es Jugendangebote, Beratungsangebete, Aufklärungsangebeute des volle Spektrums, haben wir gedacht okay, wir machen jetzt mal was anderes?
00:37:48: Wir adressieren mal das Umfeld und versuchen durch das Um Feld... die Lebenssituation für die queeren Menschen in der Breite der Gesellschaft zu verbessern.
00:38:00: Als queere Person, wenn du in einen Jugendtreff gehst dann musst du da hingehen.
00:38:03: In eine Beratung dann musst Du dahin gehen.
00:38:05: es ist immer sozusagen du gehst in ein Safe Space und wir versuchen aber abseits dieser wichtigen Safe Spaces das heißt nicht dass sie nicht wichtig sind sehr wichtig dass es sie gibt Aber zusätzlich dazu Das allgemeine Gefühl für queere Menschen im Alltag zu verbessern, indem sie in der Bahn sitzen oder auf der Arbeit sind und jemand dort mit unseren Button am Rucksack ist oder mit dem Sticker auf dem Laptop.
00:38:31: Und auf einmal weißt du ach ok guck mal wenn ich wollte hier in diesem Kontext müsste ich zum Beispiel meine gleichgeschlechtliche Partnerin nicht verschweigen.
00:38:42: Vanessa vielleicht du mal weitergehend... Du hast das jetzt sehr gut schonmal so eingrunde ausgebreitet Was ihr macht, wie sieht dann Vanessa so eine konkrete Arbeit von euch aus?
00:38:53: Wenn das jetzt Markus hat gesagt, dass kann ein Verein sein.
00:38:56: Das kann ein Arbeitgeber sein, das kann sonst wer im Prinzip sein.
00:38:59: Jeder kann das sein.
00:39:00: Wenn ich aber als Vereinsvorstand hier gerade diesen Podcast höre und denke, unser Garten-Bauverein oder sowas könnte das doch auch mal machen, wie sieht... Oder wer ist das hier?
00:39:14: Schriebergartenvereinen oder sowAS gibt es ja in Hamburg ganz viele.
00:39:17: Wie sieht so eine konkrete Arbeit dann von euch aus?
00:39:20: So ganz beispielhaft.
00:39:24: Ich muss lachen, weil ich denke, wenn du nach meinem Arbeitsalltag fragst, würde ich immer sagen wir machen alles.
00:39:28: aber das ist natürlich jetzt eher eine Überleitung zu genau dieser Frage.
00:39:34: also Wichtig vielleicht nochmal zu diesem Symbol als Einleitung zu sagen, dieses Symbol von der Idee her ist immer für die einzelne Person gedacht.
00:39:42: Also Anfang tut es eigentlich damit dass wir jede Person einladen, die so eine offene und akzeptierende Einstellung hat sich sichtbar zu machen.
00:39:49: das kann sie und nur sie selbst.
00:39:50: diese Person kann über ihre Einstellung ja Auskunft geben.
00:39:55: Nächstes trotz.
00:39:55: als Markus und ich dann gegründet haben und die Idee hatten wussten wir okay wir sind zu zweit Wir sind gut vernetzt Wir machen auch viele Fortbildungen, aber wir brauchen glaube ich ein bisschen Unterstützung um das richtig groß aufzuziehen was wir ja auch unbedingt wollen damit nämlich möglichst viele Menschen eben von dieser Idee erfahren und von dem Symbol erfahren.
00:40:15: Und dann haben wir einen Unterstützungsbündnis gegründet.
00:40:21: Bestehend erstmal und angefragt aussagen wir Organisationen und Unternehmen und wir kommen gleich zu dem Wasgar.
00:40:27: Gartenbau
00:40:28: Zum Beispiel, das war jetzt ein Beispiel.
00:40:30: Ich habe einen Schrewa-Garten in Hamburg und da denke ich mir auch gerade so... Auch wäre doch gar nicht so schlecht weil da geht weiß ich es gibt viele queere Menschen und unser Gartenvorstand ist da glaube ich sehr offen.
00:40:40: aber das ist natürlich einfach so.
00:40:41: ein tradierter gesellschaftlicher Bereich wie ich finde der dass wir viel mehr grad so spontan ein, ne?
00:40:47: Sondern aus einem praktischen Beispiel würde ich das gerne mal hören wie dann die konkrete Arbeit mit euch und von euch aussieht, aber gerne nochmal bei
00:40:55: Genau, also haben wir Organisationen angefragt und unsere Idee vorgestellt.
00:41:00: Und vor allen Dingen auch das was dahinter steht und darum geworben dass sie uns unterstützen entweder tatsächlich mit Geld weil wir haben Kampagnen durchgeführt oder auch Geld wert indem Sie Öffentlichkeitsarbeit für uns machen und die Idee weiterarbeiten dieses Unterstützungsbündnis oder jetzt dann Patrons of Wellcoming Out, du hast es vorgesagt.
00:41:20: Jetzt
00:41:20: sind wir endlich dabei, ne?
00:41:22: Wo kommt dieser Name eigentlich her?
00:41:23: Habt ihr euch denn ausgedacht?
00:41:25: oder was ist das für ein Begriff?
00:41:28: Ja ich kann ja mal eine ganz kurze harte Anekdote am Rande erzählen.
00:41:33: Welcoming out hieß nicht immer welcoming out.
00:41:35: Es gab vor einen anderen Namen bevor wir in die Öffentlichkeit gegangen sind.
00:41:39: Das war he's saved.
00:41:42: Safe waren akronyme also ein Wort zusammengesetzt sozusagen abkürzungen wird auch S Punkt A Punkt V Punkt E Punkt D Punkt schreiben können, aber kurz einfach.
00:41:52: Saved stand für Straight Allies for visibility and equality of diversity.
00:42:01: Bin
00:42:01: ich aber froh dass wir eher bei Work mehr ausgelandet
00:42:04: haben.
00:42:04: und dann haben wir überlegt so... Okay was machen diese Unternehmen?
00:42:10: Sie unterstützen auf Englisch Supporters.
00:42:13: Savedsupporters!
00:42:14: Und jetzt kürzt das mal ab
00:42:16: Kann ich grad nicht.
00:42:17: Besser ist, du machst es auch.
00:42:18: Also für alle die das zuhause mal machen werden schnell... Die
00:42:20: beiden Anfangsbuchstaben von SAVE-Supporters war uns relativ schnell klar... Ach
00:42:25: so ja jetzt habe ich... Ja gut, das können wir einfach mal, könnt ihr zu Hause ja machen nicht aufschreiben?
00:42:30: Genau da haben wir gesagt dass können wir nicht bringen.
00:42:33: deswegen was Supporters raus.
00:42:35: und dann haben wir überlegt okay was gibt es für andere Wörter und dann sind wir relativ schnell bei Patronen im englischen Patreon gelandet.
00:42:43: also Schirmherr.
00:42:47: in der originären Übersetzung ist jetzt eher so wie eine Schirmorganisation und dann hieß das ganze damals saved patrons.
00:42:55: Und genau kurz vor kickoff gab es da noch Gründe warum wir das Ganze nochmal umbenannt haben... ...und welcoming out Patrons hat sich nicht so geil angehört, deswegen wurde daraus Patrons of Welcoming Out.
00:43:08: Wunderbar!
00:43:09: Und im Kurz eben
00:43:11: Patrons.
00:43:12: Das heißt Patrons sind nicht nur Unternehmen, sondern es sind auch Organisationen.
00:43:16: Aber was ich nochmal ganz interessant finde ... Vanessa das hast du ja so betont Es geht nicht immer nur um diese Organisation.
00:43:23: Also sprich Unternehmen XY ist jetzt euer Patrons und die bauen jetzt das Logo in alle ihre E-Mail Signaturen ein Was ein Beispiel ist.
00:43:32: aber es geht vor allen Dingen immer um die Einzelpersones.
00:43:35: Interessiert mich noch mal Warum ist euch das so wichtig?
00:43:37: Weil wer das gar nicht kennt worum's hier geht sagt wieso Wir machen das als Unternehmen, wir setzen das durch.
00:43:43: Wir wollen das akzeptieren und dann hat jeder in der E-Mail Signatur das Symbol.
00:43:48: Warum ist es aber so wichtig diese Einzelpersonen zu benennen?
00:43:54: Also vielleicht bleiben wir doch mal bei dem kleinen Garten... Gerne!
00:43:58: Ja die Frühjahrsaison ist ja jetzt in voller Blüte also fast natürlich sehr gut genau.
00:44:04: Entweder er hat von Break Coming Out gehört oder ich schreibe ihn zum Beispiel an weil du mir erzählst Das wäre vielleicht etwas, was dieser Vorstand unterstützen würde.
00:44:14: Dann würden wir dem Vorstand – falls er noch nicht von uns gehört hat – erstmal von der Idee erzählen und was dahinter steht?
00:44:20: Schicken
00:44:20: wir die Podcast-Folge hin, Vanessa!
00:44:22: Und dann geht es schon mal los.
00:44:23: Genau.
00:44:24: Dann hat er schon alle Antworten.
00:44:28: Der Vorstand beschließt jetzt, er möchte das gerne unterstützen.
00:44:31: Dann kann er ja trotzdem immer noch keine Auskunft geben über alle Kleingärtenbesitzerinnen, ob sie diese Einstellung teilen.
00:44:37: Das heißt, er unterstützt die Idee... und unterstützt uns dabei, das Symbol bekannt zu machen.
00:44:42: Aber nimm vielleicht gar nicht alle mit!
00:44:44: Aber nimme vielleicht nicht alle Mit.
00:44:45: oder besser gesagt ist er lässt es allen frei ob sie mitmachen.
00:44:48: Er erzählt davon dass es Wellcoming Out gibt und so wie Markus vorgesagt hat wir möchten niemanden verändern, niemanden zwingendes zu machen aber wir möchten die Menschen einladen mitzumachen, die mitmachen möchten und so wäre das dann bei einem Patron ja auch.
00:45:01: Er unterstützt auf der einen Seite die Idee vielleicht sogar indem er und Sponsored, also uns einfach nochmal ermöglicht weiter in die Gesellschaft noch weiter über den Kleingarten hinauszuwirken wenn man bleiben möchte.
00:45:11: Und gleichzeitig erzählt er den anderen Mitgliedern aus dem Verein Skip Where Coming Out.
00:45:17: ihr könntet doch signalisieren falls ihr diese offene Einstellung habt dass das bei euch so ist.
00:45:22: Könntet ihr das Symbol tragen?
00:45:23: Und deswegen weil uns super wichtig war dass es kein... Also als wir die Idee entwickelt haben, dass wir keinen Zertifikat machen oder kein Siegel.
00:45:34: Siegel zum Beispiel, was es ja auch gibt wo dann im Prinzip abgefragt werden muss okay erfüllt das Unternehmen alle Kriterien war uns irgendwie klar.
00:45:43: naja man kann nicht über jede Person in einem Unternehmen oder einem Verein diese Aussage treffen und dann wird sie adab so dumm geführt.
00:45:51: wenn zwar jeder das machen muss aber du begegnest an den fünf Leuten die nicht dahinter stehen dann funktioniert sowohl die Idee nicht mehr als auch dass du dann Leute ja in unterumständen furchtbare Situation.
00:46:03: Ich würde das vielleicht einfach noch ergänzen, wenn du es einmal von der anderen Seite aufziehst wird es auch noch ein bisschen deutlicher.
00:46:10: Weil wir sind ja also diese Patrons sind relativ präsent immer weil es sind viele und es sind auch teilweise sehr große Namen.
00:46:17: Das heißt in der Vergangenheit wurden wir häufig immer sehr stark auch in diesem unternehmerischen Kontext wahrgenommen.
00:46:24: aber dass ist eigentlich nicht das wo wir hin wollen und wo wir herkommen, sondern was war die Grundidee?
00:46:29: Das sind vielleicht noch einmal ganz in den Vordergrund gestellt.
00:46:32: Die Grundideen waren Menschen, die eine Akzeptanz in sich tragen ein Symbol an die Hand zu geben mit der sie das auch zeigen können.
00:46:39: so dass ist erstmal die Grund Idee.
00:46:42: Und die Frage war dann ja wie kriegen wir es hin?
00:46:44: Wir müssen kostenlos zugänglich machen.
00:46:46: wir müssten jetzt schaffen eine Marketing Strategie zu entwickeln Dass die Leute auch davon wissen.
00:46:52: warum ist das wichtig?
00:46:53: Wie komme ich da ran?
00:46:54: und so weiter und sofort?
00:46:55: Und dann war eben die Frage, wie schaffen wir das?
00:46:58: Nur mithilfe von UnterstützerInnen oder in dem Fall von Patrons.
00:47:03: Also Unternehmen, die uns sponsern?
00:47:06: und Dann waren wir an den Punkt zu sagen okay Die Wirken Durch Uns In Die Gesellschaft Wir Machen Es Bekannt In Der Gesellschaft.
00:47:19: Wie Erreichen Einzelpersonen?
00:47:22: Patrons unterstützen uns dabei, genau das zu tun.
00:47:25: Natürlich kommunizieren sie es auch intern und dann kommt eben on top und das ist ganz entscheidend Das was Vanessa schon sagte Nur du als Einzelperson kannst authentisch auch über deine eigene Einstellung sprechen.
00:47:38: Du als Unternehmen kannst sagen ja wir als unternehm x y Bekennen uns zu den Werten aber du kannst natürlich nie für vor allem Großunternehmen können Es nie authentisch für alle sagen und zwar ganz wichtig dass dieses symbol eines bleibt was auch authentisch diese Botschaft senden kann.
00:47:56: Ja, was hast du für einen Effekt.
00:47:58: wenn sagen wir mal Bayerstorff die uns zum Beispiel auch unterstützen?
00:48:02: Sind wir sehr dankbar dafür.
00:48:03: aber die haben alleine hier in Hamburg sieben tausend Mitarbeitende roundabout.
00:48:06: Wenn die jetzt dieses symbol für sich nutzen würden denn suggeriert das ja alle siebentausend leute von bayerstorf sind Unterstützend so und dann kriegste aber mit wie vielleicht ein queerfeindlicher vorfall bei Bayer-Stoff stattfindet und schon ist das Symbol eigentlich verbrannt.
00:48:25: Das heißt, es war klar da wo Welcoming Out drauf steht muss auch Welcoming out drin sein.
00:48:31: Und diese Entscheidung oder dieser Auskunft darüber ob es auch wirklich drin ist kann natürlich nur jede Person für sich
00:48:38: machen.
00:48:38: Das heisst wenn ich jetzt als Person in einem Unternehmen arbeite Ich kann ja den Button so tragen wie Vanessa ihn gerade zum Beispiel trägt und wenn ich dann das Unternehmen wechseln kann ich immer noch diesen Button an meiner ... bei meinem Outfit tragen.
00:48:53: Und vielleicht noch ein Gedanke dazu, das war für uns auch super charmant vom Start weg.
00:48:58: Das Schöne ist genau das was du sagst.
00:48:59: Du als Einzelperson kannst unabhängig davon ob dein... ... Arbeitgegendes Unternehmen Patreon ist oder nicht.
00:49:05: Kannst immer dieses Statement setzen und gleichzeitig kann die... ...das Unternehmen auch Patron sein und sich zu Werten bekennen ohne dass alle die dort arbeiten natürlich eine unterstützende Einstellung haben müssen.
00:49:19: Aber müsste es nicht das Ziel von euch sein, ein Unternehmen, wenn sagen wir jetzt mal mit einer übersichtlichen Mitarbeiteranzer von hundert Mitarbeitern.
00:49:31: Dieses Unternehmen und alle Mitarbeiter so zu schulen dass eben alle Hundert Mitarbeiter dieses Symbol von Wirecoming Out tragen in der E-Mail Signature haben und voll dahinter stehen?
00:49:42: macht ihr sowas auch?
00:49:43: Wenn ich jetzt sage als wir nehmen wieder den Schrebergarten vereinen mit hundert Personen drin.
00:49:51: Ist das auch eine Möglichkeit?
00:49:53: Macht bietet ihr sowas an?
00:49:54: Ich möchte nur eine Sache, weil wir gerade bei dem Symbol und den Einzelpersonen sind... ich möchte auch noch mal sagen was mir wichtig ist.
00:50:02: es ist vor allen Dingen eine Möglichkeit.
00:50:04: alle können daran teilnehmen.
00:50:06: also wir kommen gleich dazu ob man dass auch ein Unternehmen in den Schulen sind.
00:50:08: Das heißt vielleicht arbeiten wir mit achtzig Unternehmen zusammen oder so.
00:50:15: Aber die Idee von Wellcoming Out ist ja nicht, dass es dann nur in diesen Unternehmen passiert oder so.
00:50:19: Sondern auch wie ich wirklich alle können daran teilnehmen.
00:50:22: Selbst wenn du nicht in einem Unternehmen bist das dich mit Werten beschäftigt, das dich dazu bildet oder so sondern alle.
00:50:27: und weil die Frage des Coming-Out zu mich vorher auch sagte ist nicht nur eine Frage im Unternehmen, sondern es ist eine Frage in der Familie Es ist eine frage im Freundeskreis ... überall da diese Umfelder zu verändern, beziehungsweise darauf hinzuweisen ist ja unser Ziel.
00:50:44: Das empfehle ich jetzt mal.
00:50:45: eure Webseite die heißt...
00:50:48: Welcoming-out.com.
00:50:50: Genau
00:50:50: und dann gibt es in einem Bereich für dich der DER oder die das gerade hier hört hast eine Rubrik wo man nämlich zum Beispiel alles runterladen kann ne?
00:51:01: Für Social Media Stories, für die E-Mail Signature.
00:51:06: also das heißt es ist eben ganz offen.
00:51:09: Trotzdem möchte ich diese frage nachgehen weil ich das spannend finde und weil ich.
00:51:15: Weil, ich finde also meine persönliche meinung es muss doch dann eigentlich so vielleicht für euch so in drin doch.
00:51:21: Das dieser wunsch da sein nach den erfahrungen die man hat dass müssen doch noch mehr menschen Wenn es schon Unternehmen gibt, die euch finanziell auch unterstützen.
00:51:29: Da, was in die Hand nehmen?
00:51:30: Ich sag mal, die Cafeteria mal für den Nachmittag freimachen und ihr geht da rein.
00:51:35: macht ihr sowas denn auch so eine richtige Aufklärungsarbeit und Schulungsarbeit dann in Unternehmen, die sich da interessieren?
00:51:41: ich mache jetzt mal wie in einer klassischen Talkshow Jetzt
00:51:44: kommt's!
00:51:45: Ich gehe gleich auf deine Frage ein Aber... aber ich würde die Frage einmal ein bisschen ketzerisch zurückstellen.
00:51:54: Die Frage war ursprünglich ja, müsstet ihr dann nicht eigentlich auch in Unternehmen Schulungen für die Leute machen?
00:52:01: Da würde ich jetzt mal zurückfragen.
00:52:02: Warum?
00:52:04: Das würde mich mal interessieren einmal an den Hosts zurückgeben.
00:52:07: Die Frage warum bist du der Meinung müssten wir das eigentlich machen?
00:52:13: Die Frage kommt aus euren persönlichen Lebensläufen heraus wenn man die Erfahrung und ich ja auch also man diese Erfahrung gemacht hat ein eigenes Coming Out war vielleicht schwer usw.
00:52:24: Und man sich Ja, das ist eine individuelle Frage von mir.
00:52:28: Dass ich mir oft gewünscht hätte bei meinen Studentenjobs zum Beispiel... ...dass dort alle in dem Unternehmen wo ich gejobbt habe so gut drauf gewesen wären, so menschenfreundlich will ich es mal nennen,... dass ich da auch überall das Symbol gesehen hätte und ich dachte super!
00:52:44: Das unser Wellcoming Out Logo löst sich bei dreiviertel unseres.
00:52:51: Vielleicht kann die Kamera das festhalten.
00:52:52: Es ist richtig spannend, ob es jetzt gleich nach unten kracht oder nicht?
00:52:55: Also es hat sich... Es neigt
00:52:57: sich stark nach links!
00:52:58: Das wird spannend.
00:52:59: Ja, das können wir jetzt verfolgen hier.
00:53:01: Daher kommt die Frage, ob bis nicht von euch so eine intrinsische Motivation gibt zu sagen ach ich möchte dass wenn schon ein Unternehmen Patreon ist da reingehen und diese im Grunde jeden erreichen über eine Schulung oder sowas.
00:53:17: Welches ist auch Quatsch?
00:53:18: Welche ist auch eine individuelle Frage.
00:53:19: und deine Gegenfrage
00:53:22: Ich habe das ja nicht ohne Grund gefragt, weil es ist natürlich etwas was uns häufig begegnet und mir ist es gerade ganz wichtig dass einmal aufzudröseln an der Stelle.
00:53:33: Leute sehen halt wir interagieren mit Unternehmen ... automatisch, ohne dass wir das zu irgendeinem Zeitpunkt jemals so behaupt hätten.
00:53:43: Automatisch bei dieser Zertifizierungs- oder Siegelsache?
00:53:46: Eben!
00:53:46: Genau, deswegen frage ich.
00:53:47: Weil es liegt immer so in der Hand sofort...
00:53:49: Das ist total nahe.
00:53:50: Haben
00:53:50: wir da einen ZWK von euch bekommen und dann...?
00:53:53: Nee nee gar nicht mal die Unternehmen selber sondern Leute,... ...die sehen, dass wir mit Unternehmen zusammenarbeiten erwarten dann,... ...dass wir auch sicherstellen, dass sie queerefreundliche Maßnahmen ergreifen.
00:54:03: Aber ich möchte das nochmal betonen was unsere Mission ist.
00:54:06: Unsere Mission isst Menschen.... die Akzeptanz in sich tragen kostenlos, frei zugänglich ein Symbol zur Verfügung zu stellen.
00:54:14: In der Breite der Gesellschaft – das ist unser Ziel!
00:54:17: Das ist unsere Mission und die Unternehmen helfen uns dabei diese Mission zu erfüllen.
00:54:23: sie versetzen uns dazu in die Lage finanziell und sie unterstützen indem Sie die Botschaft mit kommunizieren auch nach intern.
00:54:32: aber die Wirkung geht von der Einzelperson aus.
00:54:36: deswegen geht es bei uns bei Work&Main auch weniger um queerfreundliche Maßnahmen in Unternehmen oder darum, Unternehmen queerefreundlich aufzustellen.
00:54:44: Da gibt es viele unterschiedliche Organisationen, die das machen.
00:54:48: Wir bieten da auch was an – da komme ich jetzt sofort drauf – aber das ist nicht unser Hauptfokus!
00:54:52: Der Hauptfocus ist, das Symbol zur Verfügung zu stellen.
00:54:55: Deswegen die Frage warum sollten wir das machen?
00:54:57: Mit Blick auf unsere eigentliche Mission.
00:55:00: Das wollte ich an der Stelle einfach einmal herausarbeiten.
00:55:04: Aber du hast recht….
00:55:06: flankierend zu unserer Hauptmission bieten wir Fortbildungsangebote an für unsere Patrons, aber auch für andere Organisationen die nicht Teil der Patrons sind.
00:55:16: Weil das ist natürlich der Bereich aus dem wir originär kommen und es zahlt natürlich auf unsere Mission ein.
00:55:22: Natürlich ist es hilfreich wenn Leute sensibilisiert werden für das Thema.
00:55:29: dann sind sie ja auch bereit sich vielleicht mit unserem Symbol zu zeigen.
00:55:33: Unser Symbol, wenn die Kamera sagt hat sich jetzt wirklich so ein bisschen weggewandt von uns.
00:55:37: Ich bin mir ganz gespannt was passiert.
00:55:39: Andere Blickrichtung Markus das ist jetzt ein paar Mal betont.
00:55:43: es gibt in der Gesellschaft die Bereitschaft queerfreundlich zu sein und einen welcoming out zu bieten Und da kann ich natürlich nicht diese Frage ungefragt lassen.
00:55:58: mit dem aktuellen Rechtsruck In der Gesellschaft, der Stadt findet politisch weltweit auch in Deutschland.
00:56:05: Wie nehmt ihr das denn?
00:56:07: In eurer Arbeit war Vanessa und also verbunden natürlich nicht nur einen Rechtsruck und mit natürlich ein Wort zu benutzen leider flankierender Queerfeindlichkeit.
00:56:21: Eine hergehende.
00:56:22: Also ich würde sagen da lässt sich die Arbeit schwierig vom persönlichen Leben trennen als queerer Mensch.
00:56:28: Das heißt Ich nehme es einfach wahr.
00:56:31: Ich nehme aus Erzählungen wahr.
00:56:34: sagen wir Gesetzgebungen waren, sagen wir über Vorgehen gegen die queere Community direkt oder indirekt aus den USA.
00:56:45: Und ich glaube zumindest wenn man jetzt aus der der queeren Community sich bewegt oder selber Teil der Queeren Community ist merkt man natürlich diese gefühlte Bedrohungslage schon so nicht jetzt vielleicht direkt unbedingt Also auf der Straße, das sicher auch je nachdem wo man ist.
00:57:03: Das darf man nicht vergessen.
00:57:04: da begegnet einem das auch direkt konfrontativ auf der Strasse aber oft ja einfach durch Berichterstattung durch.
00:57:13: zum Beispiel Markus hat es ja vorher gesagt Da sind wir beide vollkommen überzeugt davon.
00:57:16: Es ist ja kein entweder oder also mit der Community arbeiten Oder für das Umfeld sondern beides das heißt die ganzen Jugendprojekte oder so Die dann eingestampft werden sollen Sexualpädagogische Angebote Wo sie auch nicht jetzt nur um Sexualität geht, sondern eben auch um Lebensumstände Persönlichkeiten die eingestampft werden.
00:57:39: Das heißt dieser Zug gefühlt schon dieses Zurückgehen und dieses das Stimmen lauter werden von denen wir ja sagen sie sind in der Minderheit mehr Raum bekommen, die dagegen sind.
00:57:51: Perfekt.
00:57:51: Überleitung für eine beliebte Rubrik.
00:57:54: beim Awakening Out Podcast Hendricks Number habe ich euch rausgesucht.
00:58:04: Lediglich zwölf, sechs Prozent der TIN-Befragten und TIN das sind transinter-und nichtbinäre Personen haben keine Diskriminierung in Unternehmen erlebt.
00:58:16: Während ein erheblicher Teil der Beschäftigten sehr hohe bis äußerst hohe Diskriminierungen erfährt.
00:58:22: und das sagt nämlich das Institut für Diversity und Antidiskriminierungsforschung in der aktuellen Studie TIN Klusiv im Office.
00:58:32: Diese Studie fokussiert in die Arbeitssituation von Transinter und nicht mit ihren Beschäftigten in Deutschland.
00:58:39: Was kann denn We're Coming Out als Initiative tun, wenn ihr solche Zahlen hört?
00:58:43: Das ist ja hoch!
00:58:44: Also nur zwölf Prozent sagen nö ich habe keine Diskriminierung erfahren.
00:58:51: Was ist euer Ansatz da?
00:58:54: was zu tun?
00:58:57: Zum einen natürlich der Teil den wir... flankierend anbieten.
00:59:02: Die Bildungsformate zahlen natürlich unmittelbar darauf ein, Menschen werden sensibilisiert für auch trans- oder tinfeindliches Verhalten.
00:59:11: Das heißt man versucht das dann zu vermeiden und man reflektiert darüber was fällt eigentlich drunter?
00:59:17: Wie lässt es sich besser machen?
00:59:20: Darüber hinaus haben wir die Möglichkeit durch den direkten Draht zu den Patrons auch für queerfreundliche Maßnahmen zu werben.
00:59:33: Das ist jetzt nicht Teil der primären Mission, aber natürlich haben wir in Interesse daran die Lebenslage für queere Menschen generell zu verbessern.
00:59:42: Der Hauptfokus ist eben das über unser Symbol zu tun.
00:59:45: Aber wenn du unkompliziert in ein Unternehmen reinkommunizieren kannst, haste schon die neueste Studie von, keine Ahnung, Ipsos, den Ipsas Pride Report, zwanzig, fünfundzwanzig gelesen.
00:59:56: da sieht so und so aus wird möglicherweise Euer Unternehmen betreffen, wollt ihr da nicht mal vielleicht hinschauen?
01:00:04: Vielleicht können wir dann nochmal eine Fortbildung oder so zu machen.
01:00:07: Dann versuchen wir das natürlich zu nutzen und einfach den guten Kontakt zu den Unternehmen dahingehend umzumünzen dass daraus auch Fortbildungsformate gemacht werden.
01:00:18: Ansonsten gilt das Symbol so bekannt wie möglich zu machen Weil wenn man, wenn ich sage wir Wirken in die Gesellschaft Unternehmen sind auch Teil der Gesellschaft.
01:00:28: Das heißt Wenn Menschen dort ist eben das Beispiel gebracht sich auch mit dem Symbol am Arbeitsplatz zeigen wirkt das natürlich auch im unternehmerischen Kontext und auch da können Menschen Natürlich dazu beitragen weil Ich sag mal Auch transfeindliche Diskriminierung passiert ja nicht Im luftlernen Raum Sondern Passiert Ja auch während andere dabei sind und Menschen, die sich transfeindlich äußern tun das ja auch in einem Bewusstsein dass das scheinbar sozial erwünscht oder sozial zumindest toleriert ist.
01:01:00: Das heißt also wenn Menschen die vielleicht unser Symbol verwenden aufstehen sagen sorry geht nicht geht gar nicht hier bei uns finde ich auch total daneben.
01:01:12: Also sich positionieren dann hilft es natürlich auch ohne dass jetzt der Arbeitgeber direkt vielleicht auch eine Maßnahme noch ergreift.
01:01:20: Das heißt, Individuen haben immer die Möglichkeit durch eigene Positionierung natürlich zu einem Diskriminierungsärmeren Umfeld
01:01:30: beizutragen.".
01:01:36: Und finde ich wichtig ist, weil du Individuum gesagt hast als Individum seine Stimme zu nutzen und es kann jede und jeder.
01:01:43: Das ist so wichtig!
01:01:44: Weil... Ich habe jetzt gerade mir die Zahl noch mal ein paar Mal durch den Kopf gehen lassen und ich finde dieses was uns ja auch immer wieder begegnet ist das alles gut.
01:01:55: ihr seid schon so super sichtbar ihr habt doch schon alles erreicht.
01:01:57: Ihr ständig höre ich nur LGBTIQ plus und und und warum?
01:02:02: Warum?
01:02:03: Es ist doch alles usw.. Und jetzt, finde ich, nimmt man diese Zahl noch mal und führt sich vor Augen... Das
01:02:09: ist nur eine Zahl.
01:02:10: Es gibt ja viele gesellschaftliche Bereiche wo ganz andere Diskriminierungen stattfinden.
01:02:16: Über achtzig Prozent berichten da von Diskriminierung über achtzig prozent.
01:02:21: Genau!
01:02:22: Und dann vielleicht auch sagen wir gerade wenn man seine eigene Stimme nutzt und das einfach auch mal weitererzählt.
01:02:28: Nee es nicht alles gut weil dann würden nicht achtzig ueber achtzig Prozent davon erzählen Das kann nicht alles gut sein.
01:02:35: Und zum Beispiel auch zu sagen, wenn man dann sagt so ja die Zahlen negieren oder so.
01:02:41: Auch vielleicht die Aufforderungen an einzelnen Menschen.
01:02:44: Vielleicht sagen wir uns oder Menschen aus der Community oder sich dafür einsetzen und das zu glauben, wenn sie das sagen also wirklich zu sagen okay es ist so wie's aussieht noch nicht alles Gut.
01:02:55: was könnte ich denn tun?
01:02:56: Auch als Einladung!
01:02:58: Ich finde wir zeigen oder versuchen auch zu zeigen Es braucht oft nicht viel um schon mal ein bisschen was zu
01:03:04: tun.
01:03:04: Aber das Glauben an Fakten, wird natürlich zerstört durch internationale Politik gerade von der Trump-Politik her.
01:03:13: also das ist natürlich ein gutes Ziel und Ziele.
01:03:16: wir sind schon so ein bisschen am Ende hier von der heutigen Folge aber ich will noch wissen von euch was kommt denn bei We're Coming Out?
01:03:22: Ihr arbeitet mit Patrons zusammen.
01:03:25: wie viele sind es aktuell?
01:03:27: Knapp über achtzig tatsächlich.
01:03:29: Dann arbeitet ihr auch mit sogenannten Testimonials zusammen.
01:03:32: Ganz kurz, was ist das?
01:03:34: Du bist ein Testimonial!
01:03:39: Genau, ein Testemonial ist letztlich so etwas wie eine Botschafterin.
01:03:44: Also sind Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens mit einer größeren Reichweite...
01:03:48: Sag mal bekannte Namen im Vergleich zu
01:03:50: mir?!
01:03:52: Wieso bist du nicht bekannt?
01:03:55: Zum Beispiel die Schauspieler Janik Schümann oder Maximilian Mund, aber auch aus der Politik hier in Hamburg.
01:04:03: Die zweite Bürgermeisterin Katarina Fegebank oder unsere Schirmherren, die ja auch bald hier in einer Folge sitzen wird – die Gleichstellungssinnatorin Mariam Blumtal.
01:04:13: Habe Kerkeling auch als Schauspieler fährt mir gerade noch ein... Das
01:04:15: ist ein eben bürdiger Kollege!
01:04:18: Also tolle Namen, die ihr da schon habt und jeder, der das jetzt hier hört und denkt ich bin Oscar-Gewinner
01:04:25: Es können auch gerade so InfluencerInnen und sowas sein, haben wir jede Menge.
01:04:31: Ja ganz starke Stimmen also das will ich mal betonen, dass sind tolle Content-CreatorInnen die selber eine starke stimme haben pro Queer.
01:04:43: So wie TalkGas eine runde Werbeblock für Testimonials mache ich sehr gerne eine Runde ein bisschen jedenfalls auf der persönlichen Ebene weil wir hatten es davon.
01:04:52: Manchmal denkt man ja vielleicht, es gibt genug Vorbilder in der Zwischenzeit.
01:04:55: Weil in jeder Serie und so weiter taucht ein Pirakarakter auf.
01:04:57: Und ich kann nur sagen und alle Einladen die sich das vorstellen können, die Idee von Wellcoming Out gut finden und vielleicht ein bisschen bekannter sind als ich momentan noch ihr werdet gebraucht und ihr gebt Menschen ein ganz tolles Gefühl wenn ihr zeigt, dass ihr zum Beispiel eine offen und akzeptierende Einstellung habt.
01:05:15: Und da kommen wir wieder zu einem Punkt!
01:05:17: Selbst wenn ihr sehr berühmt seid und denkt alle Welt weiß, dass er eine offene Einstellung hat oder so ... Nein das wissen nicht alle.
01:05:23: Manchmal braucht es diese Sichtbarkeit.
01:05:26: Es braucht's immer noch.
01:05:27: Ist ne schöne Brücke ja zu deinem Lebensweg Vanessa?
01:05:30: Weil du hast selber gesagt in Tübingen Da gab es kein Vorbild für dich.
01:05:34: Das ist ne schöne Bricke.
01:05:36: Noch mal ganz schnell eine neue Rubrik hier bei Wellcoming Out dem Podcast.
01:05:41: Toll übrigens, dass ihr zuhört.
01:05:43: Dass ihr diesen Podcast auch teilt.
01:05:45: wenn ihr das toll findet Wenn ihr diese Message teilen möchtet bitte schickt ihn rum als link.
01:05:51: Das kann man heutzutage über das moderne internet nämlich ziemlich gut tun und auch damit werdet ihr eigentlich selber Zu einer art testimonial oder patron irgendwie auf eine art finde ich unter unterstützer in dieser wichtigen Botschaft Willkommen.
01:06:06: jetzt zum nicht coming out.
01:06:13: Ich habe euch gebeten, was vorzubereiten.
01:06:16: Das ist nicht so richtig ernst gemeint natürlich weil niemand soll zu seinem Coming-out gezwungen werden.
01:06:22: aber ich finde wenn wir schon hier so sprechen Vanessa du bist als erstes dran oute dich selber mit einer... Mit einem Laster mit irgendetwas was du vielleicht komisch findest aber wo wir gleich alle sagen werden also so schlimm ist es doch gar nicht.
01:06:38: was ist es?
01:06:39: Ja das ist nicht ganz Geheimnis mir aufgefallen als ich darüber nachgedacht hab.
01:06:42: Also ich liebe Essen und ich liebe Kochen.
01:06:45: Und ich liebe es, Lebensmittel einzukaufen!
01:06:48: Ich bin sozusagen sehr anfällig für neue Produkte... ...und diese dann auch zu testen wenn sie sich im Lebensmittelbereich abspielen.
01:06:56: Und habe dementsprechend auch so ein Laster.
01:06:59: was sagen wir mal anfangs sein schlechte Geschmäcker von... ...ich muss einmal sagen US-Produkten angeht?
01:07:04: Ich mag zum Beispiel Root Beer Lauter Kombination, wo andere dann schon denken.
01:07:09: Das kann nicht
01:07:10: wahr sein.
01:07:11: Deswegen hab ich die Brücke mal ausgedacht.
01:07:13: Das gibt
01:07:13: noch eine ganz andere News von dir als Gesprächspaderin.
01:07:17: Markus was ist bei dir dein Geheimnis?
01:07:19: Laster warst du uns jetzt hier endlich offenbarst?
01:07:22: Es
01:07:22: ist kein Laster aber etwas wo ich mich vielleicht vor ein paar Jahren noch für geschämt hätte zu sagen ... Ich bin ziemlich an Nerd Also großer Star Trek Fan der ersten Stunde, vielleicht nicht die erste Stunde.
01:07:34: in den Sechzigern war ich noch nicht geboren.
01:07:36: Aber seit den Neunzigern dient die also Dungeon and Dragon verschiedene nerdige Computerspiele großes Interesse so für Sci-Fi oder auch naturwissenschaftliche Sachen.
01:07:48: Ich gucke mir super viele YouTube Videos an, die immer so Science Ansprüche haben und sowas.
01:07:53: Ja!
01:07:54: Also es sind beides wunderbare Laster.
01:07:57: Danke euch für dieses Coming Out.
01:07:59: Und damit sind wir bei der letzten Rubrik beim Wellcoming Out Podcast in dieser Episode mit Vanessa Lam und Markus Hoppe, beides Gründerinnen der Initiative dieses Podcasts Welcome Out.
01:08:12: Sätze beenden mit Hendrik.
01:08:14: seid ihr bereit?
01:08:15: Ich habe mir das so überlegt.
01:08:16: ich glaube ihr müsst beide finde ich irgendwie diesen Satz beenden weil sonst ist das irgendwie ungerecht und ich hab natürlich tolle Sätze vor.
01:08:23: es sind nicht viele.
01:08:23: also seid ihr Vanessa kommt wirklich immer los, wenn man es wieder im Wechsel.
01:08:32: Vanessa das beste Argument gegen Queerfeindlichkeit lautet?
01:08:41: Ich habe was auf der Zunge.
01:08:42: Markus muss antworten, ich muss mir etwas
01:08:45: sagen,
01:08:45: mal korrekteres Einfallen lassen.
01:08:47: Ich hatte...
01:08:47: Ich bin gespannt was dir wirkliche Gedanken
01:08:49: gemacht
01:08:51: hat!
01:08:51: Tatsächlich deckt sich das extrem gut mit unserer Überzeugung.
01:08:54: Es gibt einen relativ bekannten Spruch der heißt Be careful who you hate.
01:08:59: it could be someone your love.
01:09:01: Also sei vorsichtig wen du hast.
01:09:02: es könnte jemand sein den du liebst.
01:09:04: Und das ist für mich das beste Argument, weil ... dieses viele Leute wissen gar nicht, weil sie nicht sichtbar sind und nicht geoutet sind, dass sich vielleicht queere Menschen in ihrem Umfeld haben und die hauen die Hate-Speech raus ohne Ende während vielleicht ihr das eigene Kind daneben sitzt und Teil der Queeren Community ist.
01:09:22: Alles klar?
01:09:23: Noch eine Ergänzung oder...?
01:09:25: Da gehe ich total mit, weil es eben auch diese Gefühlssache ist.
01:09:31: Es ist näher dran an... den Personen, als sie oft denken oder viele Engen.
01:09:36: Ich muss sagen in manchen Bereichen und wenn es richtig hochkocht ist das auch manchmal so... Auch wenn ich vorher gesagt habe, dass mit den Worten gut formuliert Wenn du gar nichts Positives zu sagen hast in heutiger Zeit dann halt doch einfach mal
01:09:53: Die Fresse!
01:09:54: Das kann man ruhig mal an diesen Partkast sagen.
01:09:56: Das ist es vielleicht eben auch
01:09:58: mal So.
01:09:59: wir müssen uns Gas geben hier.
01:10:01: Wir sind am Ende der Folge.
01:10:03: Vanessa, ein persönliches Coming-out ist wichtig weil...
01:10:08: Ein persönliches coming out ist dann wichtig.
01:10:10: Also wenn man denn eins haben möchte, weil nicht jeder muss auch eins haben.
01:10:14: das muss man auch sagen.
01:10:15: und aber es ist dann richtig damit man vollumfänglich man selbst sein kann.
01:10:20: Ein persönliche Coming Out ist wichtig?
01:10:22: Ja ich
01:10:22: merke einfach wir sind da voll auf einer Wellenlänge ... das wahrscheinlich nur anders gewichtet, weil du dann auch das Gefühl von Befreiung hast.
01:10:29: Du musst nicht mehr dich selbst zensieren und immer darauf achten was kann ich wo sagen und wo nicht.
01:10:34: aber ja...
01:10:35: Jetzt muss ich gucken dass es mir nicht so trennenrührig wird, weil ihr habt so toll von euren persönlichen Lebenswegen gesprochen.
01:10:42: Die Person Vanessa die mir bei meinem Coming Out am meisten geholfen hat war
01:10:58: Meine große Schwester
01:11:00: Markus die Person die mir beim einem Coming out am meisten gehäuften hat.
01:11:05: Das war keine Träne, ich hab mich nur verschluckt.
01:11:07: Das war der damalige Dekanats-Jugendreferent in Lübeck, Bernhard.
01:11:13: Ist okay wenn ich seinen Vornamen nenne.
01:11:15: Grüße gehen raus an Bernhard und Lübäck.
01:11:18: Vanessa, heterosexuelle und queere Menschen haben gemeinsam das...
01:11:26: Sie Menschen sind?
01:11:27: Markus!
01:11:28: Ja, hatte ich auch überlegt aber es war ein bisschen zu cheesy.
01:11:33: Ich glaube die Frage ist eher was sie nicht gemeinsam haben und das ist möglicherweise ihre sexuelle Orientierung.
01:11:38: und ansonsten ist das wie mit einem Kuchenstück?
01:11:41: Ein Kuchen-Stück unterscheidet sich vielleicht und die restliche Torte sind ähnlich oder Menschen unterscheiden sich in der Präferenz ihrer... keine Ahnung Fußballklubs die Sie mögen oder süß oder salzig findet es schwierig auf einen Kategoron da zu brechen.
01:11:57: Vanessa, Welcomeing Out ist wichtig.
01:11:59: Weil
01:12:02: wir gemeinsam die Welt zu etwas Besserem gestalten können.
01:12:06: Markus, möchtest du noch was ergänzen?
01:12:09: Ja!
01:12:09: Ist wichtig weil es einfach eine super einfache Möglichkeit ist, etwas Positives im eigenen Umfeld zu bewirken.
01:12:18: Also schönes Schlusswort.
01:12:20: Das war, sind und bleiben.
01:12:22: Vanessa Lamme und Markus Hoppel, beides die Gründerinnen der Initiative Wellcoming Out.
01:12:28: diese Episode könnt ihr teilen wenn sie euch gefallen hat an eure Freunde, an den Schrebergartenvereinen, an die Vorgesetzte, an Mama, an Oma, an beste Freundin wen auch immer.
01:12:41: toll das ihr zugehört habt, toll dass ihr hier wart im Studio euch Zeit genommen habt Und ich glaube wir haben alle ein bisschen besser verstanden, worum es geht.
01:12:50: Bei Overcoming Out bedanke mich bei euch und Leute da draußen.
01:12:54: habt euer Coming-Out nur dann wenn's ist richtig gut anfühlt.
01:12:58: Und ich sage jetzt einen Satz den sag' ich immer in meiner Comedyroll der Pascal.
01:13:01: Richtig gut!
01:13:01: Lebt die Liebe und liebt das Leben.
01:13:03: Tschüss machts gut.
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